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Verlar gestern und heute

Dies ist die vermutlich älteste Darstellung auf einer Postkarte aus dem Jahre 1899.
Wenn man auf die einzelnen Details klickt erhält man den modernen Anblick.

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Geschichte Verlars

Aus den Anfängen

Zwischen der Lippe im Norden, dem Geseker Bach im Süden und dem Brandenbaumer Bach im Westen, auf einer Höhe von 91 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Ortschaft Verlar. Die Ausdehnung von Westen nach Osten beträgt ca. 2000 Meter und von Norden nach Süden ca. 1000 Meter. Die Fläche von 363 Hektar besteht in der Hauptsache aus humosen schwarzen Sand.

Die Bezeichnung Verlar durchlief mehrere Arten der Schreibweise. In der Ortschronik erinnert man sich an “Ferdelar” – “Verdelar” – “Ferlar”, obwohl bereits in einer Urkunde von 1389 die heutige Schreibweise verwendet worden ist.1

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Zur Schulgeschichte in Verlar

Kapelle, Vikarie und Schule sind ihrer Entstehungszeit nach in Verlar nicht zu trennen. Der Schulvikar Steins - von 1838 bis 1851 in Verlar - schreibt: “ Nach Aussagen der hier wohnenden ältesten Leute und nach Erkundigungen beim Kloster zu Geseke ist um das Jahr 1777 in Verlar eine sehr kleine Kapelle erbaut worden. Ein Pater des Franziskanerklosters feierte die hl. Messe und Vesper an Sonn- und Feiertagen. Die erste kleine Vikariewohnung ist, wie sich aus der Inschrift über dem alten Eingange ergibt, im Jahre 1785 erbaut.

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Zur Kirchgeschichte in Verlar

Die kirchliche Zugehörigkeit des Dorfes Verlar zur Pfarrei St. Martinus Hörste


Die alte Pfarrei St. Martinus Hörste umfaßt heute die Dörfer Hörste, Öchtringhausen und Garfeln diesseits und Niederdedinghausen, Mettinghausen und Rebbeke jenseits der Lippe. Über 700 Jahre gehörte das Dorf Verlar auch zu dieser Pfarrei. Die romanische Pfarrkirche in Hörste wird bereits 1194 urkundlich erwähnt. Sie wird um die Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut worden sein. Vorgängerbauten sind bislang noch nicht nachgewiesen, aber sehr wahrscheinlich. Eine Abhängigkeit von der schon im Jahre 836 greifbaren Pfarrei Boke wird immer gern unterstellt, wurde bislang aber noch nicht bewiesen. In allen Orten des Kirchspiels hatte die Pfarrkirche Besitz oder die Einwohner hatten nach bestimmten Schlüsseln Abgaben zu leisten.

 

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Korbflechter in Verlar

In Verlar wurden schon immer die Dinge genutzt, die einem Mutter Natur zur Verfügung stellt. Bei den vielen Weidenbäumen der Umgebung bietet sich die Herstellung von Körben aus den Zweigen an.

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